Das sind meine Pfingstferien: Fleißig, im Hamsterrad, namens Referendariat, agierend…
Bild anklicken, Lautsprecher anschalten und mir bei der Arbeit zuschauen.
Gefunden auf Mediendidaktik. Danke Wolfgang!
Das sind meine Pfingstferien: Fleißig, im Hamsterrad, namens Referendariat, agierend…
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Am 19. Mai halte ich eine 60 minütige Einführung bezüglich Web 2.0 Werkzeugen im pädagogischen Seminar Oldenburg. Ich bin ja sehr gespannt wie der Vortrag / Mini-Workshop laufen wird. Der Ablauf soll wie folgt strukturiert werden:
Zwei Fragestellungen begleiten mich in der Vorbereitung: Was sollten Referendare über Web 2.0 wissen? Welche Werkzeuge müssen unbedingt vorgestellt werden?
Eins steht fest, es ist unmöglich alle wichtigen Web 2.0 Themen anzureißen. Zum Beispiel werden nicht die Authenzität im Web, Sicherheitsfragen, dieverse Plattformen wie Flicker, YouTube oder Podcasts etc. behandelt werden können. Mein Hauptaugenmerk liegt erst einmal darin, einen möglichen Nutzen für Referendare und Lehrer aufzuzeigen. Dabei dachte ich mir, dass Wikis und RSS-Feeds so ziemlich das größte Potential besitzen.
Mit Wikis lässt es sich gut in Gruppen zusammenarbeiten. Ich denke da gerade an die Curriculum-Entwicklung in Fachteams oder die Schulentwicklung. Zur Zeit nutze ich für zwei Klassen ein eigenes Wiki zur Unterrichtsdokumentation und Bereitstellung von Arbeits- und Informationsblättern (guckst Du hier).
Ich finde, das RSS-Werkzeug ist ein Motivations-Werkzeug! Es dient dazu, auf dem Laufenden zu bleiben. Ein Beispiel: In einem Fachseminar habe ich bereits eine kleine Einführung über Wikis gehalten und die Teilnehmer waren anfänglich vom Mehrwert durchaus überzeugt. Daraufhin haben wir ein Seminar-Wiki ins Leben gerufen. Nun ist es aber so, dass man gerade im Referendariat kaum Zeit zum Experimentieren hat (was ich sehr bedauere). Beim Experimentieren müssen Routinen durchbrochen werden. Neues, manchmal auch Unbequemes wird auf die Praxistauglichkeit hin überprüft. Die Referendare hatten sich keinen RSS-Feed auf das Wiki gelegt und somit fand das Wiki kaum noch Beachtung. Aus eigener Erfahrung empfinde ich es aber als sehr motivierend, wenn der angelegte Artikel “über Nacht” weiter gewachsen ist. Daher halte ich gerade in der Anfangsphase die Überwachung der Wikiartikel für sehr empfehlenswert.
Ein weiterer Grund, weswegen die Referendare das Wiki nicht nutzten, war die Aussage, dass sie nicht wussten, was sie einbringen könnten. Dazu muss zwingend ein gemeinsames Projekt vorhanden sein, welches ausschließlich auf dem Wiki bearbeitet wird. Sobald sich Dopplungen einschleichen, wie z.B. den Artikel noch einmal auf Word zu schreiben, ist das Wikiprojekt zum Tode verurteilt, weil die Arbeit mit Word bereits Routine ist und nicht mehr als “lästig” im Gegensatz zum Wiki empfunden wird.
Der zweite Teil dieses Artikel beinhaltet nur den Roten Faden für die Präsentation. Anstelle einer Power-Point Präsentation wollte ich eine direkte visuelle Begleitung im Blog ausprobieren. Mal sehen, wie das ankommt?
Gestern hatte ich einen kleinen Einstieg zum Thema Web 2.0 Werkzeuge vor sieben Kollegen gehalten.
Vorgestellt habe ich:
Es ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Ich hatte die Teilnehmer vorher gebeten einige PlugIns zu installieren, damit wir zusammen durchs Web surfen können. Ok, die meisten hatten diese PlugIns installiert, leider hatten wir kein WLAN und nur einen LAN Anschluss. Das hieß, doch ein Referat halten. Weiter hatte ich eine von mir geschätzte Social Bookmarking Plattform vorgestellt. Natürlich interessierte es meinen Mitstreitern, was man unter dem Begriff Metall (unser Fach ist Metalltechnik) alles auf dieser Plattform finden kann und was war, wir haben gleich 3 Links mit Ferkelkram, was ich nicht weiter ausführen möchte, zum Stichwort Metall gefunden. Naja, da konnte ich mir eine Mitteilung an die Macher dieser Plattform nicht verkneifen, zum Glück kenne ich die Autoren der Social Bookmarking Plattform ganz gut. (Und ich weiß, dass die Betreiber dieses Dienstes ständig daran arbeiten, dass Spammer nicht überhand nehmen.) Aber bei mir bleibt eine Frage hängen: Kann und darf ich solche Dienste, oder gar das Internet in der Schule nutzen? Ich würde erst einmal sagen ja, aber sollen Schüler z.B. etwas zum Textverarbeitungsprogramm LATEX suchen werden sie mit großer Sicherheit eine Menge unerwünschter Treffer erhalten. Puh, und das bei Schülern, die zwischen 15 und 18 Jahre alt sind… Vor solchen Irrläufern schützen kann ich sie nicht! (Das nenne ich lernen und lehren, live.)
Aber es gibt auch etwas positives zu berichten:
Im Fachseminar Metalltechnik am Lehrerseminar Oldenburg haben wir uns darauf geeinigt ein Wiki zu nutzen. Das Wiki habe ich unter Wikispaces eröffnet. Leider konnte ich meine Kollegen nicht davon überzeugen, es öffentlich zu gestalten. Aber wie heißt es so schön: “Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.”
Weiter haben mich noch andere Personen aus dem Studienseminar zum Thema Web 2.0 angesprochen und würden gerne mehr darüber erfahren. Mal sehen, ein Bäumchen wurde gepflanzt…, jetzt heißt es gießen.
Wow, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Mein erster Tag mit weiteren 43 Referendaren am Lehrerseminar in Oldenburg verlief ausgesprochen positiv. Neben ein paar Formalitäten wie diverse Papiere unterschreiben gab es eine überaus nette Begrüßung. Die Leiter legten in ihrer Ansprache großen Wert auf Zusammenarbeit und Unterstützung in jeder Hinsicht.
Für den Start gab es einen gut gefüllten Ordner mit den wichtigsten Informationen und Formularen, eine Führung durchs Gebäude, eine Kopierkarte zum Kopieren, sowie Kaffee, Tee, Kuchen und Kekse. Weiter hat jedes Fachseminar Zutritt zur Küche, in der man für die Seminarstunden die Kaffeeversorgung sicher stellen kann. A propos Fachseminar, meine beiden Seminare sind sehr überschaubar: 3 Mitstreiter in Metalltechnik und sage und schreibe 1 (einen!) Kollegen im Physikseminar. Na, das wird aber eine Intensivbetreuung.
Ein längst überfälliger Blogartikel! Ich versprach den intervieweten Lehrern und Lehrerinnen ihnen die Ergebnisse aus den Interviews mitzuteilen. Und nun liegt die Examensarbeit ein Jahr zurück. Verrückt, wie die Zeit im und nach dem Examen vergangen ist und immer wieder habe ich mich um diese Benachrichtigung gedrückt. Asche über mein Haupt, ein klarer Fall von prokrastinieren. Aber bevor ich nun mit meinem Referendariat anfange, möchte ich meinen Kopf frei machen…
Noch eine Bemerkung. Ich habe den “Zuordnungsschlüssel” für die Interviewpartner so weit verändert, dass es unmöglich ist Rückschlüsse auf die befragten Personen zu schließen. Und wer noch nähere Informationen über den Rahmen der Examensarbeit braucht, kann sich im Einführungsartikel vom Bremer Studentenblog erkundigen oder mich kontaktieren. Ich bin auch gerne bereit den intervieweten Lehrern und Lehrerinnen das Transkript inkl. Video auszuhändigen.
An dieser Stelle noch einmal ein abschließendes Dankeschön für die Interviews, mir hat es trotz meines chronischen Zeitmangels spaß gemacht. Aber transkribieren ist und bleibt dennoch Fronarbeit und ich wünsche sie meinem ärgsten Feind nicht…
Hier nun doch noch, meine Examensarbeit als PDF-Datei:
Der Coutdown läuft, am Freitag ist Kick Off Meeting (so würde man die Veranstaltung in der freien Wirtschaft benennen), um 9:00 Uhr am Lehrerseminar Oldenburg. Da kamen zwei Ausgaben der Zeitschrift PÄDAGOGIK genau zum richtigen Zeitpunkt.
( Übrigens, die stehende Person auf der Titelseite Arbeitsfreude strahlt solche aber nicht gerade aus oder entdecke ich da Sarkasmus?)
Die beiden Hefte und insbesondere das Themenheft, Praktikanten, Referendare und Mentoren ist sehr lesenswert und lässt mich darüber reflektieren, was ich denn eigentlich im Referendariat so erwarte.
Eine Aussage lief mir dabei immer wieder über den Weg:
Idealerweise sollten sie (die Mentoren) sich in ihrem eigenen Handeln als Vorbild präsentieren, zumindest aber müssen sie bereit sein, das eigene berufliche Handeln einer Fremdbeurteilung auszusetzen – was zumindest Lehrern schwer fällt, die gewohnt sind, als Einzelkämpfer zu fungieren und im Unterricht lediglich minderjährigen (oder gerade einmal formell erwachsenen)…
Das ist mit Abstand mein größter Wunsch, Arbeiten im echten Team, mit viel Feedback und gegenseitiger Unterstützung, nicht nach dem Motto: “Teamarbeit – schön, einer macht’s” oder ok, lass uns mal ein paar Arbeitsblätter austauschen, gib Du mir eins, dann gebe ich dir auch eins. Nee, ich möchte im Team wachsen, ich möchte erkennen, wie sich alles weiter entwickelt, natürlich zum Guten hin.
Ich glaube das sind meine dringendsten Fragen, alles andere wird sich schon irgendwie ergeben, bin ja auch nicht mehr 25…
Why do I blog this?: Christian Spannagel macht es als Hochschuldozent vor, bloggen über den Praxiseinstieg. Ich wünsche mir 80% Unterstützung von Seiten der Schule, bzw. des Seminars und 20% über meine Netzwerke. Ein Anfang ist gemacht…

Muss man Literaturangaben am Ende einer Arbeit angeben, gibt es viele Wege, die bekanntlich nach Rom führen. Ein Weg führt über das Firefox Plugin Zotero, einer kostenlosen Literaturverwaltung, mit der Möglichkeit in Open Office oder MS-Word eine Bibliografie aus eigenen Internetrecherchen zu generieren.
Mit Zotero kann man in erster Linie Dokumente und deren Metadaten im Web und auf seinem Rechner sammeln und verwalten. Unter Metadaten verstehe ich die üblichen Literaturangaben wie Autorenname, Erscheinungsort, Titel, ISBN-Nummer, Erscheinungsdatum, Zusammenfassung,… Diese Daten werden in der Regel einfach per Mausklick in der Adresszeile auf das entsprechende Button in Zotero übertragen.
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Langweilig? So und nun geht es aber los, die mir bekannten Funktionen mal flott aufgelistet:
Eine ganz entscheidende Sache ist die, dass man diese ganzen Literaturangaben wieder auf’s Papier bekommt. Dazu benötigt man ein weiteres kostenloses Plugin für MS-Word oder Open Office. Damit ist es möglich Literaturverzeichnisse per Mausklick zu generieren. Ich habe Zotero für meine Examensarbeit genutzt und war dankbar mir keine Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich nun mit einem Komma, Semikolon oder einem Doppelpunkt trennen muss. Zotero bietet dutzende vorgefertigte Zitierungsstile an. Eine etwas ausführlichere deutschsprachige Anleitung findet man hier. (Übrigens kann man genau so die Literaturangaben aus Zotero in einen Weblogartikel einfügen! Das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl für öffentliche Wissenschaftler…
)
Mit einem Weblog tritt man selber als Autor in Erscheinung und wer als Autor zitiert werden möchte, sollte auch einiges dafür tun, um es seinen Lesern leichter zu machen Metadaten in Literaturverwaltungsprogramme einzulesen. Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi, Endnote und Zotero sind schon weit verbreitet und es ist möglich aus Datenbanken wie diversen Bibliotheken, Google Books und Amazon Literaturdaten abzugreifen. Auch YouTube bietet eine entsprechende Schnittstelle an. Möchte ein öffentlicher Wissenschaftler (noch ein Wink mit dem Zaunpfahl…) aus seinem Weblog in einer Arbeit zitiert werden, tippt der Leser recht umständlich diese Daten in die Literaturverwaltung ein, es muss aber nicht so sein. Autoren eines frei gehosteten WordPress Weblogs haben die Möglichkeit zwei kostenlose Plugins zu installieren, die es den Leser in die Lage versetzt die Metadaten quasi per Mausklick in die Literaturverwaltung einzubinden. Die beiden Plugins können direkt über die WordPress Pluginistallation aufgerufen und aktiviert werden. Diese Plugins sind:
Einfach im WordPress Dashboard über “Plugins Installieren” die beiden Plugins aufrufen, installieren und aktivieren – fertig ist Max. Der potentielle Leser wird es danken! Wer nun mehr über diese Schnittstellen wissen möchte, der ist bei mir nicht gut aufgehoben, da ich auch nur Anwender bin und von dem ganzen Programmierzeugs keine Ahnung habe. (Würde mich aber freuen, wenn es mir einer erklären könnte.) Vielleicht mal bei Bibliothek 2.0 und mehr… nachschauen. Patrick Danowski hat schon mehrere Artikel über Zotero geschrieben und von ihm habe ich auch die Idee.
Why do I blog this?: Ich möchte einfach mithelfen den unAPI und COinS Standart zu verbreiten. Ich bin zwar kein Wissenschaftler, aber nutze dennoch gerne die Möglichkeiten, die mir Literaturverwaltungsprogramme wie Zotero bieten. Für öffentliche Wissenschaftler sollte es zum guten Ton gehören ihre Werke die sie im Web veröffentlichen so aufzubereiten, dass man sie schnell in den genannten Programmen einarbeiten kann. unAPI und COinS macht dies möglich!
Man, ich freue mich riesig wie das Weblog GedankenImpuls bisher angenommen wurde. Mal zwei Zahlen in den Raum gestellt:
Mein altes Weblog der Bremer Studentenblog hatte solch eine Zugriffszahl erst nach einem Monat zusammen, da fragt man sich doch woran das liegen kann? Einmal könnte es an den unterschiedlichen Statistik Plugins liegen, ich verwende Couterize II und die WordPress.com Stats. Und natürlich bin ich bereits in einem Netzwerk eingebunden. Wenn man da etwas neues ankündigt, dürfte das Interesse auch größer sein, bleibt abzuwarten wie es sich weiter entwickelt.
Aber noch mehr freue ich mich natürlich über die ganzen Kommentare, das ist für mich die Messlatte eines guten Blogs, es soll ja zu einem Austausch kommen.
Apropos Kriterien für Blogs, Andreas Kalt (Rete-Mirabile.net) möchte Kriterien für die Bewertung von Schülerblogs auf Wikispaces zusammentragen, ich habe ihm den Vorschlag unterbreitet, das doch auf dem ZUM-Wiki zu tun, dort dürften eher mehrere helfende Hände zusammenkommen. Eine entsprechende Überschrift habe ich bereits erstellt.
Also, ich bin momentan in einem Weblog-Flow und hoffe das hier in Zukunft so richtig die Post abgeht. Schon einmal vielen Dank für das rege Interesse und für die vielen Kommentare. Die Messlatte ist nun hoch aufgehängt…
Eins habe ich beim Bloggen festgestellt, es bleibt nicht bei einem Blog. Ich möchte nicht alle Themen miteinander vermischen, daher gibt es für mich mehrere Baustellen. Eins davon ist der St. Willehadblog, er wurde von mir für die Firmlinge aus der Gemeinde St. Willehad für das Projekt “Rote Hand” ins Leben gerufen.
Aber man ist ja auch stolz auf die Ergebnisse einer Aktion und daher möchte ich das Projekt hier kurz mit dem Video von Michael Melcher (Oldenburg News) vorstellen. Vielleicht kommen ja noch mehrere auf ähnliche Gedanken… Es soll eben ein GedankenImpuls sein.
Im Prinzip wurde das Blogprojekt übers Web organisiert und was noch interessanter für mich ist, die Kontakte bei diesem Projekt oder auch das der Kindergartenaktion “Kinder sind mehr wert!” kamen alle über Twitter zustande. Für mich ein Hinweis ähnliche Projekte auch mal in der Berufsschule zu starten.
Manchmal, so scheint es mir, ist es mit Informationen so wie mit Plankton, welches von Walen in riesigen Mengen vertilgt wird. Die Wale sind wir, die Futterstandorte sind Blogs, Websites, Magazine, Podcasts, Fernsehprogramme, Bücher, Zeitungen… Der Krill, oder auch Plankton sind die Informationen ohne die wir “verhungern” würden. Unsere riesigen “Mäuler” sind mit Feedreadern zu vergleichen, die gefüttert werden wollen. Also wird RSS-Feed um RSS-Feed gesammelt, bloß nicht verhungern.
Der Blogartikel, Wie ich Blogs auswähle, die ich abonniere oder ignoriere (Teil 1) von Werner Prüher (Lernen Heute) lässt es erahnen, wie schwierig es ist die besten Futterstandorte zu suchen. Und gestaunt habe ich, er hat 300 Feeds im Feedreader abonniert, da frage ich mich wie er das durchhalten kann? Für mich gäbe es da nur zwei Varianten, einmal den Feedreadereingang ständig zu löschen oder zum Anderen mache ich nichts anderes mehr als Blogartikel zu lesen. Vielleicht lese ich auch nur zu langsam…?
Aber jetzt mal im Ernst, wie kann man heute Informationen nach seinem Bedarf filtern? Ich glaube da sind zwei wesentliche Merkmale, erstens nach Relevanz und zweitens nach Glaubwürdigkeit. Aber mit der Glaubwürdigkeit, ich habe den Begriff, bewusst gewählt, ist das so eine Sache. Das kann jeder, so wie die Relevanz nur selber entscheiden. Ein Beispiel: Vor ein paar Tagen musste ich mich in einer privaten Krankenkasse versichern lassen. Da stellte sich mir eine Aufgabe, die ich einfach nicht objektiv bewerten kann. Man kann Krankenkassen als Laie nicht bewerten, die Vertragspositionen sind zu unterschiedlich, der Eine bietet hier ein bisschen mehr, der Andere da ein bisschen weniger. Dann kommen die klugen Vertreter und erzählen etwas über die Finanzstärke des Unternehmens, ja toll, da können die mir so ziemlich alles erzählen, es sei denn ich arbeite mich richtig ins Thema ein. Und, sorry, da habe ich keine Lust zu.
Zurück zum Informationsplankton. Man benötigt eine gewisse Kompetzen, um mit “unsicheren Wissen” umzugehen. Somit muss ich Christan Spannagel eine sehr hohe Kompetenz im Umgang mit unsicheren Wissen unterstellen. Seine Wissenschaft im neuen Paradigma muss diese Kompetenz voraussetzen. Wie bewertet Christian seine Kommentare nach Glaubwürdigkeit und Relevanz und das in einem wissenschaftlichen Feld, wo Vergleichbarkeit eine nicht unwichtige Rolle spielt.
In welche Richtung bewegen wir uns da? Werden Entscheidungen nur noch nach dem Bauchgefühl entschieden? Zur Zeit geht es mir zumindest so, viele Dinge werden von mir per Intuition entschieden….
Nachtrag 20.10.2009:
Ich mache es ja äußerst ungern, aber dieser Link zum relevanten Wissen Begriff von Jean-Pol passt gut, Martin beschreibt den Begriff des noch aus einer anderen Perspektive.
Nachtrag 22.10.2009:
Jean-Pol hat zum Glück noch einmal nachgefragt, über das “ungern” vom Nachtrag 20.10.2009. Der Satz müsste verständlicherweise eher so beginnen: Nachträge in einen bestehenden Blogartikel schreibe ich äußerst ungern,… Sorry, Jean-Pol, natürlich verweise ich gerne auf externe Artikel und auch auf Deine!
Why do I blog this?: Wenn ich mit offenen Augen durch die Welt laufe, sehe ich viele Menschen die schlichtweg einfach überfordert sind. Unzählige Informationen prasseln auf uns ein. Früher war es sehr zeitaufwendig einen Brief per Schreibmaschine zu schreiben, wer sich vertippt hatte durfte ihn noch einmal schreiben, heute geht die Zeit beim Gestalten des Briefes flöten. Wer heute ein Telefon bedienen möchte muss sich ein mehrere hundert Seiten starkes Bedienungshandbuch durchlesen. Die Prognosen der WHO scheinen auch diese Überforderung zu bestätigen, in Zukunft werden psychische Krankheiten wie Depression, Burnout, … auf dem Vormarsch sein und unsere Rückenprobleme von Platz 1 der Zivilisationskrankheiten ablösen. Da stellt sich mir wirklich die Frage, wie gehe ich ökonomisch mit meinem Dateninput um ohne mich dabei zu verschlucken…?